Dritter Platz in Oldenburg und zweimal Platz 1 in Heilbad Heiligenstadt
Lars und Kalyana Kläber starteten in Oldenburg und in Heiligenstadt -
Bericht von Kläbers
Nach einem durch viele krankheitsbedingte Pausen geprägten Jahr 2024 wollen wir 2025 mit neuer Zuversicht durchstarten. Nach der letzten ärztlich verordneten Auszeit im Dezember 2024 hat sich unser Trainer Michael Webel viel Mühe gegeben uns wieder in Form zu bringen.
Im Februar startet jährlich das Valentinsturnier in Oldenburg. Weil wir hier unser erstes Turnier getanzt haben ist es ein fixer Termin in unserem Turnierkalender. Aufgeregt, unsicher und mit geringen Erwartungen starteten wir am 15. Februar dort in das Turnierjahr 2025.
In unserer Altersklasse Masters II C erreichten wir in Oldenburg mit einem guten dritten Platz eine Platzierung (Platzierungen in der C-Klasse Platz 1 bis 3). In der jüngeren Altersklasse Masters I C brachte Platz 5 im Finale ein überraschend gutes Ergebnis. Diese Erfolge haben uns Zuversicht geschenkt und motiviert weiter hart an uns zu arbeiten.
Für eine gute Turnier-Routine meldeten wir uns zum offenen Turnier der Gemeinsamen Landesmeisterschaften Thüringen und Sachsen-Anhalt am 8. März 2025 in Heilbad Heiligenstadt an. Unser Plan war es, „nur“ in unserer Altersklasse Masters II C zu starten. Die Teilnehmerzahl von 13 Paaren überraschte uns positiv.
Bereits in der Vorrunde konnten wir alle 7 Wertungsrichter von unserem Tanzen überzeugen, absolvierten anschließend eine erfolgreiche Zwischenrunde und erreichten das von uns gesteckte Ziel: Das Finale.
Überraschung: Nach weiteren vier Tänzen (Langsamer Walzer, Tango, Slowfox und Quickstep) fragte uns der Turnierleiter, ob wir in der nächsthöheren B-Klasse starten möchten. Damit war klar, dass wir das Turnier der C-Klasse mit Platz 1 für uns entscheiden konnten. Tatsächlich wurden wir in allen Tänzen auf Platz 1 gewertet.
Entgegen unserer vorherigen Absprache, lediglich ein Turnier zu tanzen, starteten wir glücklich und ohne Erwartungen erstmals in der B-Klasse. Man muss wissen, dass die höhere Leistungsklasse nochmals ein gewaltiger Sprung im Turniertanz bedeutet. Hinzu kommt als weiterer Tanz der Wiener Walzer, den wir bis dato noch nie im Turniergeschehen getanzt hatten.
Nach einer Sichtungsrunde begann das Turnier mit den fünf Standard-Tänzen. Wir hatten viel Freude auf der Fläche und waren froh, dass wir auch den Wiener Walzer durchgehalten haben. Am Ende waren wir glücklich und zufrieden.
Nach einer Verschnaufpause stand der Turnierleiter wieder vor uns – kaum zu glauben; wir konnten auch die B-Klasse für uns entscheiden. Für die anschließende A-Klasse fühlten wir uns noch nicht bereit – wir hatten ja schon mehr erreicht, als wir jemals erwarten konnten.
Danke an dieser Stelle auch an unseren Trainer Michael Webel, der uns aus der Ferne ganz fest die Daumen gedrückt und uns ermutigt hat.
Nach dem Turnier ist vor dem Turnier; es gibt viel zu verbessern – auf geht´s.