Finalteilnahme in Herford
Reinhard und Sabine Brandes tanzten in Elmshorn und in Herford
Nach ihrem Aufstieg in die Masters A-Klasse galt für die beiden sich zunächst in die deutlich veränderten Schwerpunkte der höheren Klasse einzufinden. Das bedeutet u. a., dass es für sie noch mehr darauf ankommt, die Musik zu „vertanzen“ und dem Wertungsgericht am Rand der Tanzfläche trotzdem zu vermitteln, dass der Takt eine wichtige Rolle spielt.
Statement von Reinhard und Sabine: Wir nehmen zurzeit an Turnieren in erster Linie teil, um neben den neuen Anforderungen in unserer Tanzroutine zu bleiben.
Um in dieser Tanzroutine zu bleiben, hatte sich das Ehepaar Brandes nach längerer Pause an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden zu Turnieren angemeldet.
Los ging's bei den Sparkassenpokalturnieren in Elmshorn am 15. Februar, wo sie für das Turnier in der Masters III A gemeldet hatten. Das Teilnehmerfeld von neun Paaren war überschaubar. Mit ihren fünf Standardtänzen waren sie zufrieden und aus Ihrer Sicht gab es auf der Tanzfläche keine Komplikationen. Trotzdem war das Turnier für sie nach der Vorrunde beendet. Die Wertungen waren allerdings ermutigend: sie hatten den Anschlussplatz zur Endrunde erreicht und lagen mit der Anzahl der von ihnen erreichten Kreuze (Wertungsrichterinnen und Wertungsrichter werten mit jeweils einem Kreuz pro Tanz, ob ein Tanzpaar die nächste Runde erreichen soll oder nicht) im Hauptfeld.
Eine Woche später meldeten sie sich zu den Turnieren um den Hansepokal in Herford an und starteten in einem Teilnehmerfeld von 10 Paaren. Die Tanzfläche war etwas kleiner als in Elmshorn, so dass sich die Paare zuweilen gegenseitig behinderten. Dennoch gelangen ihnen in der Vorrunde der Langsame Walzer, der Tango, der Wiener Walzer und der Slowfox nach subjektivem Eindruck gut. Lediglich im Quickstep holperte es etwas. Egal, was geschehen ist, ist geschehen.
Die EDV des ausrichtenden Grün-Gold TTC Herford war superschnell und die wie immer souverän agierende Turnierleiterin Laura Voges gab keine zwei Minuten nach dem Ende der Vorrunde die Finalteilnehmer bekannt: Reinhard und Sabine waren dabei und waren begeistert.
In der Pause sammelten sich die beiden, bevor sie dann zum Finale aufgerufen wurden. Die gegenseitige Rücksichtnahme der Paare untereinander war ausgeprägter als in der Vorrunde und so konnten sie ihre Tänze wieder gut auf der Fläche präsentieren. Wie in der Vorrunde: Im Quickstep war wieder der Wurm drin. Nun denn, das war eben nicht zu ändern.
Schlussendlich wurden sie auf den 6. Platz gewertet, was für sie einen Schritt in die richtige Richtung bedeutet. In der anschließend veröffentlichten Wertung konnten sie ersehen, dass sie zwar überwiegend auf Platz fünf gewertet wurden, aber andere Paare aufgrund einer besseren Platzziffer vor ihnen lagen. Auch hier stimmte die Tendenz.
Ihre Bilanz bei Kaffee und Kuchen nach dem Turnier: Wir sind auf dem richtigen Weg.
Bericht: Sabine Brandes